Beispiele falscher Verwendung
- AGB’s (auch ohne Apostroph falsch - es heißt AGB)
- Info’s, CD’s oder DVD’s (die Pluralform wird niemals „apostrophiert“)
- Susi’s Hund (richtig: Susis Hund, da Susi nicht mit „s“, „z“ oder „x“ endet)
Korrekte Verwendung
- Was gibt’s (ersetzt „e“)
- Bool’scher Audruck (zur Verdeutlichung der Grundform)
- Was für ’n Blödsinn (ersetzt „ei“)
- Was für ’nen Mac hast du? (ersetzt „ei“)
- Fritz’ Hund (ein attributiver Genitiv, der mit „s“, „z“ oder „x“ endet)
- weitere Beispiele bei Wikipedia
Das einfache Anführungszeichen ist kein Ersatz!
Nur weil es einfacher scheint, ein einfaches Anführungszeichen (oder auch einfaches Gänsefüßchen) zu tippen, ist es längst kein Ersatz für den Apostroph. Schau in deinem Handbuch für deine Tastatur/dein Notebook nach, wie man einen Apostroph eintippt, wenn du es nicht weißt.
Wer will das überhaupt wissen?
Ich hoffe, ich kann mit diesem kleinen Überblick Leuten helfen, die Interesse daran haben, die deutsche Rechtschreibung zu beherrschen. Ach – noch etwas: "das hier" sind keine Anführungszeichen (nicht mal im Englischen), sondern Hochkommata. Richtig ist „das hier“.
Die letzten Anführungszeichen irritieren mich. So sehe ich das: http://serifenlos.de/drupal620/?q=node/232
auf bald – Reinhard
rbq, Autsch, das ist auch ’n brutales Beispiel :)
Reinhard, das ist doch das Gleiche, oder hab’ ich etwas übersehen?
@reinhard Da muss ich mal für Martin in die Bresche springen: Er verwendet hier die Verdana als Schriftart. Diese hat ein Gestaltungsfehler beim Anführungszeichen oben. Siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Verdana
Ach, jetzt weiß ich auch, was Reinhard für ein Problem hatte :) Danke fürs aufklären, Florian :)
@Martin: Es müsste aber trotzdem »fürs« heißen und nicht »für’s«.
Args. Hast recht :)
Und soll ich noch mehr kritisieren? ;-)
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Yay! Du hast die E-Mail-Benachrichtigungen für den Artikel «Der Deppenapostroph» bestätigt.
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Diese Anführungszeichen (Guillemets) findet man im deutschsprachigen Raum nur in der Schweiz.
Ach ja, und es müsste »attributiver Genitiv« statt »attributives Genitiv« heißen (Maskulinum).
Und (ich hab gerade ’nen Lauf) wird man in der Tastaturanleitung wohl eher weniger Hilfe finden, sondern viel mehr in der Betriebssystem-Dokumentation.
Aber der o. g. Wikipedia-Link wäre auch hierbei eine Hilfe.
So, und jetzt halte ich meine Klappe ;-)
Ich habe die schweizerischen Anführungszeichen gewählt, da diese geläufig sind und ein doppeltes Anführungszeichenpaar (wenn noch ein Pärchen im Titel selbst vorkommen würde) verhindern.
„Der Genitiv“ - Danke! War mir neu. Ich dachte, Genitiv wäre sachlich.
Mich kannste gerne weiter verbessern. Hab extra hierfür auch einen Hinweis im Feed eingebaut :) Lieber ein korrekter Artikel und 3 Korrigierungsmitteilungen (per E-Mail oder Kommentar) ...
Hab auf meiner Website (wiederwider.de) ja auch schon einige Korrekturen bekommen … wenn man halt mal anfängt schlau zu schwätzen ;-)
In Sachen Genus des Wortes Genitiv … du hast aber danach »der« geschrieben. Da dieser Artikel sich auf den Genitiv bezog, war der Genus hier richtig *g*.
Und in Sachen Guillemets. Ich wollte dich nicht kritisieren, dass du » und « anstatt „ und “ verwendest, sondern auf der zitierten Seite sind sie einfach nur (für Deutschland und Österreich) falsch herum. In deinen Neuer-Kommentar-E-Mails sind sie beispielsweise korrekt.
Oh. Achso. Danke für den Hinweis, Markus!
rbq
07.10.2009
Auch sehr beliebt anstelle des Apostroph sind übrigens Akzentzeichen über Leerstellen – eine Kombination, die ich einfach mal als gedehnte Pause interpretieren würde: DVD´s