Der Fall „twtwg versus 1und1“

Seit unsere WG einen 1und1-DSL-Anschluss besitzt, fliegt der Router fast täglich aus dem Netz und verlangt einen Neustart. Seit Freitag (20.3) mittag hilft aber noch nicht mal mehr das. Nach einer (nicht billigen) telefonischen Mitteilung am selbigen Tag hat sich bis dato noch nichts getan. Was ist da los? Das ist doch kein Service!

Update: Nach 10 Tagen, 3 Telefonaten und 2 E-Mails läuft der DSL-Anschluss nun wieder :)

Update #2: Der Fall geht doch weiter ... twtwg versus 1und1, Part 2

Beim ersten Telefonat habe ich das Problem ausführlich geschildert und mir wurde versichert, dass sich ein Techniker um das Problem kümmert. Entweder würde ich eine SMS erhalten wenn das Problem extern lösbar ist oder ein Termin für einen Besuch eines Technikers müsste vereinbart werden. Soweit so gut ...

Mal nebenbei: Diese SMS-Mitteilungen finde ich an sich super: Man ist halt nicht an eine direkte Erreichbarkeit gebunden. Die SMS-Erinnerung für den Technikerbesuch für die Einrichtung des Anschlusses fand ich sogar sehr erfreulich. Da dachte ich mir „Wow, das nenne ich Service!“ ...

Am Sonntag (22.3) habe ich wiederholt dort angerufen um nach dem Status meines Falls zu fragen. Die nette Mitarbeiterin konnte mir aber nicht viel mehr sagen als „die Technik hat noch nichts in der Sache getan“. Bei einem so großen Unternehmen wie 1und1 kann ich mir nicht vorstellen, dass da am Wochenende keine Techniker durch die Gegend laufen um sich genau um solche Dinge kümmern zu können. Warum ist dann dort bis heute noch nichts geschehen?

Sind denen bestehende Kunden nicht so wichtig?

Sobald das Problem gelöst ist, werde ich eine Gutschrift in Höhe der Anteile der Flatrate-Gebühren plus angefallene Telefonkosten verlangen. Immerhin will ich doch nicht draufzahlen, wenn die Ihren Kram dort nicht erledigt bekommen um mir eine volle Leistung abzuliefern.

Ich bin echt sauer!

Gibt es bei euch ähnliche negative Erfahrungen mit 1und1?

Update: Nach 10 Tagen, 3 Telefonaten und 2 E-Mails läuft der DSL-Anschluss nun wieder :)

Update #2: Der Fall geht doch weiter ... twtwg versus 1und1, Part 2

veröffentlicht am 23.03.2009 um 23:00 von Martin Labuschin in


Ein ähnliches Drama gab es bei meinen Eltern mit 1&1

Nach ca. 18 Monaten tadelosem Dienst funktionierte das VOIP nicht mehr. Weder über den 1&1 eigenen VOIP-Software-Client noch über die Fritz-Box. Die kostenverbundene Hotline hat sich immer drauf berufen das die Fritz-Box eine neue Firmware bräuchte. "Auf die Idee bin ich schon von selber gekommen danke, haben Sie sonst noch irgendwelche Vorschläge?" 1&1: "Telefonieren Sie doch über Ihre Telekomleitung." Autsch. Nicht nur das diese keine Flatrate beinhaltet sondern auch noch das Konkurenzprodukt ist stimmte mich nicht so freudig. Fakt ist meine Mutter hat den Vertrag gekündigt und in den letzten 4 Monaten der Vertragslaufzeit haben es 1&1 auch nicht geschaft das VOIP wieder am laufen zu kriegen. Im Gegenteil wurde die Verbindungsqualität des DSL allgemein nach der Kündigung schlechter. Ich kam mir so vor als würde die uns auch noch dafür bestrafen das wir gekündigt hätten.

Und der Spruch "Wir melden uns dan bei Ihnen"; habe ich bestimmt 10 mal gehört, passiert ist da allerdings nie etwas. Weder per SMS oder telefonsich.

Ach, ob das jetzt 1&1, Telekom, Arcor oder sonst ein Anbieter ist. Solche Sachen treten doch bei allen auf. Die sollten sich alle mal an der Nase fassen und aufhören, andauernd Kunden zu verärgern.

Ich weiß, viele sehen das anders... aber ich bin mit meinem Telekom-Anschluss mehr als zufrieden, so gut wie nie gibts ausfälle, vor ein paar Monaten gabs kostenlos IPTV dazu, da bezahl ich für den ersparten Stress gerne ein paar € mehr im Monat...

1und1 kenne ich den Support vom Webhosting, da würde ich definitiv nie einen DSL-Vertrag abschließen ;)

Ja, solche Scherze kenne ich von 1&1, arcor und ewetel (regionaler Anbieter). Unsere oberirdische Leitung hat seit einem Blitzeinschlag immer wieder sporadische Ausfälle (das Problem ist somit theoretisch bekannt)

Es wurden sogar fast 10m Kabel ausgetauscht, aber gebracht hat das nichts. Bleiben etwa noch 500 weitere Meter, die Fehlerbehaftet sein können.

Das eigentliche Ärgerniss hat aber die Technik der Telekom verzapft: Nach erneuten Störungen haben wir die Hotline angerufen. Die freundliche Stimme am anderen Ende stellte weniger begeistert fest: "Da liegt ein Kurzschluss auf der Leitung!" - Sehr schön, Einsicht ist ja nun bekanntlich der beste Weg zur Besserung. Falsch gedacht! Was machen die Vollpfeifen von Techniker, um sich nicht das Wochenende zu verderben? Unser Kabel in der Vermittlungsstelle abklemmen - ergo: Kein Kurzschluss mehr - keine Störmeldung mehr - Zufriedene Kunden?

Naja, zu dem Zeitpunkt wussten wir ja noch nichts von der Dreistigkeit. Telekom hat immer auf ewetel geschoben. ewetel auf Telekom. 8 Tage lang!

Nach 8 Tagen wurde endlich ein unabhängiger Techniker von ewetel losgeschickt. Er kam zu uns nach Hause und begann: Wissen Sie, ich will ja hier nichts in Gang setzen, aber sie wurden abgeklemmt!

Ich sage dir, die darauf folgenden Telefongespräche waren nicht nett!

Schließlich wurden wir auf irgendwelche anderen freien Adern der Leitung geschaltet.

Selbstverständlich haben wir nach fast 1-monatiger Abstinenz ähnliche Ausgleichszahlungen, wie du, verlangt. Immerhin war das nicht nur unser Privatanschluss, er wurde auch geschäftlich mitgenutzt. Und die Handyrechnung war von knapp 80€ auf 320€ angewachsen! Bis heute gibt es übrigens keinen Cent. Probier das gerne aus, aber ich rechne dir kaum Chancen aus.

Da scheine ich also nicht alleine mit zu sein!

Zu dreist, heute haben die mir eine rechnung geschickt :-)

@jue
Theater mit ewetel kann ich bestätigen. Einer der Techniker von denen hat sich mal als echter Experte erwiesen bei dem Versuch, mir WEP als unknackbare WLAN-Verschlüsselung an's Herz zu legen.
Nun sind wir bei osnatel (ewetel-Tochter) und die Kompetenz ist wie bei der großen Schwester :D

ich hatte mit 1&1 erstmal keine probleme, 6 monate lang, danach hat das router angefangen zu blinken und zwar ständig, nach mehreren anrufen, meinte der support, dass mein port auf einmal besetzt sein soll von meinem ehemaligen anbietern, was freenet war.an freenet hab ich mich dann über anwalt kontaktiert, die haben es mir versichert keinen port belegt zu haben, wie denn auch, wenn das netz 6 monate lang mit 1und1 lief. danach hat 1und1 mich zu telekom "weitergeschickt" mit der ausrede, sie sind auch kunde bei denen, denn die leitung läuft über telekom, die machen stress...telekom dagegen schickte mich wieder zurück zur 1und1, mit der ausrede, sie sind der kunde von 1und1, klären sie das mit denen, nach 3 monaten ständigen hin und her laufen, bin ich umgezogen und zwar komplett in ein anderes bundesland, hab einen neuen vertrag mit kabelbw gemacht, was dann auf meine freundin lief und hab eine kündigung zur 1und1 geschickt, auf die die nicht mal reagiert haben. nach 3 kündigungsversuch, hab ich endlich mal eine antwort bekommen, das nur wenn ich 70 euro zahle und alle geräte zurücksende, ich innerhalb eines monats gekündigt werde...und bis zum vertragsende sind es nur noch 2 monate! lol, sag ich da nur, hab ein jahr lang umsonst bezahlt weil die mir merere inkasso büros ans halz geschickt haben, drohungen ohne ende, anwälte und das ohne eine einzige dienstleitung zur verfügung gestellt zu haben, da die angeblich nicht schuld waren.

lassen sie die finger von 1und1!

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