Warum weiß Facebook nun noch mehr von uns?
Die Entscheidung, ob Places von uns genutzt wird, bleibt doch unsere. Die Frage, ob die Facebook-App unseren Ort überhaupt erfahren darf, ist doch das erste das wir sehen, wenn wir die Places-Funktion nutzen möchten.
Und wo ist das Problem, wenn uns unsere Freunde „taggen“? Standardmäßig sehen doch nur unsere Freunde wo wir sind. Richtig gelesen: Unsere Freunde! Wenn man damit ein Problem hat, beginnt das Problem nicht bei Places, sondern bei der Wahl unserer Freunde.
Privacy-Einstellungen schon wieder geändert und total undurchsichtig?
Facebook reagierte hier ziemlich fix auf das Feedback und hat ein ausgezeichnetes Video herausgebracht, in dem alles erklärt wird, was man über die Places-bezogenen Einstellungen wissen muss.
Und außerdem!
Facebook ist nur eine Plattform. Welche Informationen der Benutzer von sich preisgibt, bestimmt er selbst. Er postet alle Informationen bewusst und stellt seine Datenschutzpreferenzen so ein, wie er es für richtig hält.
- Wenn man sich keine Gedanken über die Privacy-Einstellungen macht, darf man sich nicht beschweren.
- Wenn man sich „auf die Standardeinstellungen verlässt“, ist man selbst schuld.
- Wenn man sich nicht darum kümmert, für wen jetzt was von einem sichtbar ist, für den sollte dann auch Places keinen Unterschied mehr machen.
- Wenn man mit der Datenschutzpolitik von Facebook nicht einverstanden ist, sollte man Facebook nicht nutzen.
- Wenn einem die Einstellungsdialoge von Facebook zu kompliziert sind, sollte man Facebook nicht nutzen.